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Aller-Radtour 2012
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Aller-Radtour 2012++Von Verden nach Magdeburg

2.9. bis 5.9.2012  374 Km

  

Diese sehr reizvolle Radtour ist fast noch ein Geheimtipp.

Man fährt fast immer abseits der Autostraßen. Die Radwege sind hervorragend zu befahren und gut beschildert. Trotzdem sollte man eine gute Karte dabei haben. Hinter Wolfsburg bei Seggerde teilt sich der Radweg. Eine Strecke führt bis zur Allermündung. Alternativ kann man über den Aller-Elbe-Radweg nach Wolmirstedt/Magdeburg fahren. Ich habe mich für die Magdeburger Strecke entschieden.

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 Hier eine kleine Fotoshow auf YouTube

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1. Tag   Verden-Rethem-Ahlden-Schwarmstedt-Wietze-Winsen-Celle- Wienhausen  118 km

Auf diesem Streckenabschnitt führt der Radweg meistens in unmittelbarer Nähe an dem Fluss vorbei. An den Deichstraßen, Landwirtschaftswegen und ehemaligen Kleinbahntrassen begegnet man nur selten einem Auto. Das ist optimal.

     

Besonders hervorheben möchte ich Rethem, Ahlden, die Gegend um Winsen/Aller und Celle. Celles Innenstadt besteht fast nur aus Fachwerkhäusern. Absolut sehenswert.

           

Übernachtet habe ich in dem wunderschönen Klosterhotel in Wienhausen. Ich habe selten ein so tolles Hotel erlebt. Und das Personal war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.

2. Tag  Wienhausen-Müden-Gifhorn-Fallersleben-Wolfsburg-Oebisfelde-Weferlingen  128 km

Die Strecke von Celle/Wienhausen bis nach Fallersleben besticht durch einsame Radwege,teils durch große Wälder, teils an den Flußauen der Aller.

     

Auf dem Weg nach Wolfsburg führt der Radweg über Gifhorn nach Fallersleben. Die Stadt des Dichters Hoffmann von Fallersleben sollte man unbedingt näher kennenlernen. Über meinen Eindruck von Wolfsburg möchte ich mich nicht näher auslassen. Es ist eben eine Industriestadt.

     

Von Wolfsburg bin ich nach Oebisfelde gefahren. Auf dem Weg dahin wollte ich mich nach einem Nachtquartier umschauen. Aber weder in Oebisfelde, noch in der den Orten der Umgebung habe ich was gefunden. Also bin ich immer weiter gefahren, bis ich in Weferlingen, also abseits meiner geplanten Tour, endlich ein kleines Hotel gefunden habe. Deshalb auch die hohe (für mich) Tageskilometerleistung.

3.Tag Weferlingen-Altenhausen-Hundisburg-Haldensleben-Wolmirstedt-Magdeburg 98 km

Die Strecke von Weferdingen nach Haldensleben führt durch die "Hohe Börde". Ich musste daher den Flechtinger Höhenzug durchqueren. Ich wurde immer wieder an meine ostholsteinische Heimat erinnert.Hervorheben möchte ich das sehr gepflegte Altenhauser Schloss und die Hundisburg. Auch Haldensleben machte auf mich einen sehr guten Eindruck. Dort habe ich auch meine Fahrkarte für die Bahn-Rückfahrt gekauft. Es ist dringend zu empfehlen, bei Rad-Mitnahme im IC, rechtzeitig zu reservieren. Von Haldensleben führt eine sehr schöne Strecke nach Wolmirstedt. Dort in der Nähe, am Mittellandkanal mit dem Schiffshebewerk Rothensee, endet der Radweg. Anschließend habe ich mich mit dem Rad durch die Industriegebiete im Norden Magdeburgs gequält.

           

Am Hauptbahnhof in Magdeburg habe ich mich in einem guten Hotel einquartiert. Da ich noch bis zum nächsten Tag 15:00 Uhr (Abfahrt des Zuges) Zeit hatte, wollte ich in Ruhe die Stadt erkunden. Ich bin geschäftlich 1985 und 1996 in Magdeburg gewesen. Aber jetzt habe ich die Stadt nicht mehr wieder erkannt.

4. Tag  Magdeburg  30 km

Erst habe ich mit dem Rad eine Orientierungsfahrt gemacht. Dabei bin ich auch auf dem Elbe-Radweg von der Altstadt ein Stück in Richtung Schönebeck gefahren. Dann wieder zurück über die Elbinsel Rotehorn in die Altstadt.

Um es kurz zu sagen, Magdeburg hat mich richtig begeistert. Die Stadt präsentiert sich großartig. Die Innenstadt (Altstadt) ist hervorragend restauriert und die Bausünden der DDR-Zeit (Plattenbauten) sind bestens integriert worden. In dieser Altstadt dominieren nicht die Büros, sondern hier wohnen auch noch viele Menschen. Die Nähe zu den Erholungsstätten an der Elbe und auf den Elbinseln, mit dem Stadtpark Rotehorn und Badestränden, runden den positiven Eindruck ab. Ganz besonders gut hat mir neben den historischen Gebäuden das Hundertwasser-Haus gefallen. Auch der Landtag mitten in der Altstadt ist eine Augenweide.

              

Um 15:00 Uhr bin ich in den IC nach Norddeich-Mole gestiegen und war um 19:00 Uhr wieder in Ostfriesland.

Eine schöne Radtour war zu Ende.

Für alle meine Fotos auf dieser Website: © Uwe Steen/usteen bzw.Celle-Fotos Rita Köhler

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