Wartung
Pflege/Wartung
Ritzelpakete und Kette
Besondere Aufmerksamkeit lege ich auf die Kette. Nach einer sorgfältigen Reinigung mit einem Komplett-Reiniger werden die Ritzel und die Kette mit einem Wasserschlauch (kein Hochdruck) abgespritzt und anschließend getrocknet. Dann wird die Kette mit einem Kettenöl gut geschmiert. Dann drehe ich eine kleine Runde mit dem Fahrrad, damit das Öl in die Kettenglieder eindringen kann. Jetzt kommt ein wichtiger Vorgang. Ich entferne das überschüssige Öl sorgfältig mit einem Lappen. Die Kette muss so trocken laufen, wie möglich. Besonders einfach geht das, wenn man so wie ich, einen Hochbock-Ständer hat. Dann kann man mit der Hand die Tretkurbel betätigen und auch noch die Schaltvorgänge ausführen weil das Hinterrad frei laufen kann. Einige Male alle Gänge rauf- und runterschalten und dann ist alles getan. Durch das Entfernen des Öls haftet der Sand und Schmutz nicht so leicht an der Kette und der Verschleiß an Ritzel und Kette wird stark minimiert. Außerdem läuft die Mechanik seidenweich. So muss das sein. Das geflügelte Wort- "Wer gut schmiert, der gut fährt" - stimmt also nur bedingt.
Dieser Ketten-Pflegedienst wird dann wiederholt, wenn ich während der Fahrt Kettengeräusche höre oder das Umschalten nicht mehr glatt abläuft. Auf Einstellungsarbeiten an der Kettenschaltung gehe ich hier nicht ein, da das Thema zu umfangreich ist und die Ursache für Schaltprobleme vielschichtig sind. Außerdem kann man an den Einstellschrauben auch viel falsch machen. Am Besten ist es, wenn man sich das von seinem Fahrradhändler einmal zeigen lässt.
Reifen
Der erste Satz Reifen war der Schwalbe "Marathon Plus - unplattbar". Den habe ich bis 6000 Kilometer ohne Panne gefahren. Um aber alles auszuprobieren, habe ich danach den Continental "Contact Security" aufgezogen. Auch damit hatte ich noch keine Panne. Nach meiner Erfahrung sind die beiden Reifen gleichwertig. Den etwas größeren Rollwiderstand dieser Sicherheitsreifen habe ich in Kauf genommen. Wichtiger war für mich, das Pannen durch Scherben oder Dornen stark minimiert werden. Ebenfalls wichtig ist der vom Hersteller empfohlene Reifendruck. Bei den Markenreifen, wie Schwalbe oder Conti, steht der zulässige Reifendruck auf den Reifen. Bitte nachschauen.
Beim Reifenwechsel grundsätzlich auch die Schläuche wechseln, auch wenn sie noch nie geflickt worden sind.
Reparaturen RC 45 plus
5900 km = Reifen gewechselt von Schwalbe "Marathon Plus - unplattbar auf Continental "Contact Security"
6000 km = Kette erneuert
11300 km = Hinteren Ritzelsatz und die Kette (immer gemeinsam) gewechselt.
19500 km = Reifen gewechselt. Jetzt wieder Schwalbe "Marathon Plus - unplattbar" aufgezogen.
20300 km = Vorderradlager -- Hinterradlager --Tretlager-- Mittleres Kettenritzel am Tretlager ausgewechselt.
20500 km = Hinteren Ritzelsatz und Kette (immer gemeinsam) gewechselt. Beide Schaltungs-Umlenkrollen erneuert.
KM-Stand 1.1.2011 = 23075 km
KM-Stand 2.8.2011 = 25200 km (Wechsel zu LC 60)
LC 60
KM-Stand 1.1.2012 = 1525 km
Reparaturen LC 60
Weil das Rad neu ist habe ich die "normalen" Reifen, also keine "Unplattbaren", erstmal behalten. Fabrikat: Schwalbe